Gleich vorneweg: Bilder gibts so gut wie keine, alle unterwegs gemachten Aufnahmen sind entweder langweilig, verwackelt oder beides.
Der Start: Ich stand im Startblock sehr weit vorne. Es wurde sofort ein Wahnsinnstempo angeschlagen, dass es einem ganz anders wurde.
Dranbleiben hieß es, was sie später noch als nützlich rausstellte. Beim Überfahren eines Kanaldeckels hüpfte mein wohl nicht ganz eingerasteter Tacho kurz nach dem Start auf und davon.
Die ersten Kilometer: Es wurde geheitzt, wie ichs selten erlebt hab. Im Grüppchen von vielleicht 15 Fahrern fuhren wir Löcher zu und überholten fast ununterbrochen.
Etwa Halbzeit: Immer wieder fand ich mich in riesigen Fahrertrauben wieder, irgendwann wurde ich nach vorn gespült. Ich peilte die nächste Traube ca 200 Meter vor uns an. Das Loch fuhr ich alleine zu, keiner ging mit. Vorne angekommen stellt sich heraus, das es sich nicht um die erhoffte Traube, sondern nur um ein “paar versprengte” handelte. Riegel gefuttert, was getrunken, ich ließ mich wieder einholen.
Dann tat´s einen lauten Knall, es schepperte. Irgendwo hinter mir gabs wohl nen üblen Sturz bei geschätzten 40km/h.
Ziel: Die letzten Kilometer waren enspanntes Rollen, Tempo weiterhin sehr hoch. Zielpassage war mal wieder ein genuss.
Die Zahlen: 60er Strecke: 1:29.32; ø39,3; Platz 396 von 1093,
7 Minuten auf die Siegerzeit.
