In der Werkstatt bzw in deren unmittelbaren Umgebung hatte ich neulich die Gelegenheit, eine stufenlose NuVinci Gangschaltung zu testen.
Mittels Drehgriff kann man das Übersetzungsverhältnis anpassen. Übersetzungsstufen gibt es kein, eher eine “Übersetzungsrampe”. Die Nabe selbst wiegt kapp über 2kg, sieht recht klobig aus und ist mit etwas über 300€ nicht gerade günstig.
Nicht günstig, aber dafür billig ist das Fahrgefühl. Die Pedalkraft wird nicht direkt aufs Rad geleitet, sondern “verschwindet” irgendwo in der Nabe.
Diese Nabe kommt ohne Sperrklinkenträger aus, so das sich im Pedal kein wirklicher Druckpunkt ausmachen lässt.
Alles in allem ein sehr diffuses Tretgefühl. Wozu soll man sich damit beschäftigen, die Trittfrequenz konstant zu halten, während man immer schneller wird?
Fazit: Eher nicht…
Sehr interessant, so rein vom technischen Aspekt.
Ist wohl eher nix für Radsportler, wo man eine bestimmte Fahrsituation ja schon genau in eine Schaltsituation in der Schaltung umwandeln kann.
Bei stufenlos geht das wohl nur erschwert.
Mich würde das Fahrgefühl aber auch mal interessieren.
Die Kraftübertragung ist ja nicht mehr formschlüssig, sondern nur noch kraftschlüssig.
Wenn eine Kette reissen würde, wäre hier, jedoch schon viel früher, ein durchrutschen angesagt. Oder?
Allerdings ist das NuVinci auch wartungsärmer.
Eher was für Cruiser.
Ist evtl was für Senioren. Die Kraftübertragung geht ja einmal quer durch die Nabe über verschiedene Laufflächen. Also ich halt’ davon nix.